Die Kunst, Kinder zu bekommen

aponet.de Die künstliche Befruchtung hat sich zu einer verbreiteten Form der Fortpflanzung entwickelt. Professor Dr. Michael von Wolff, Leiter der Kinderwunschambulanz der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, informiert über die Möglichkeiten und Erfolgsaussichten.

von Wolff: Von ungewollt kinderlos sprechen Experten, wenn ein Paar nach einem Jahr regelmäßigem ungeschützten Verkehrs kein Kind zeugen kann. Das betrifft in Deutschland etwa jedes zehnte Paar. von Wolff: Ja. Dies liegt maßgeblich am Alter der Erstgebärenden. 1970 lag es durchschnittlich bei 24 Jahren, jetzt bei 29 Jahren. Je älter die Frau, desto schlechter die Qualität der Eizellen. Außerdem nehmen Erkrankungen wie Chlamydien-Infektionen der Eileiter oder das Risiko für eine Endometriose, also gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut, mit steigendem Alter zu. Solche Faktoren senken die Chancen für eine Schwangerschaft. Natürlich tragen auch die Männer zu dem Dilemma bei, allerdings spielt das Alter bei ihnen eine geringere…

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