Babyzeit: Start in ein neues Leben

aponet.de Irgendwann war er da: der Wunsch nach einem Baby. Petra S. hatte noch vor einem Jahr keinen Gedanken daran verschwendet. Sie ist erfolgreich in ihrem Beruf und glücklich mit ihrem Partner. Doch seit einiger Zeit fragt sie sich immer wieder, wie es wohl wäre, ein Kind zu bekommen.

War es die "biologische Uhr", deren Ticken Petra S. immer lauter zu hören meinte, die ständig wiederkehrende beiläufige Frage ihrer Mutter, ob sie denn einmal Oma wird, oder die freudige Nachricht ihrer besten Freundin vor einigen Wochen? Einen genauen Auslöser für ihren Kinderwunsch kann die 31-Jährige nicht nennen. Noch verhütet Petra S. mit der Antibabypille, eine der sichersten Methoden, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Es gibt verschieden zusammengesetzte Pillen. Doch eines ist ihnen gemeinsam: Sie enthalten Hormone, die den natürlichen Hormonen im Körper der Frau sehr ähnlich sind. Diese sogenannten Östrogene und Gestagene regeln den Empfängniszyklus der Frau. Selbst noch ungeboren tragen weibliche Embryos schon Hunderttausende von Eizellen in ihren winzigen Eierstöcken. Jede dieser ruhenden Eizellen ist von einem Eibläschen, dem Follikel, umgeben. Ist das Mädchen zur Frau geworden, reifen hormongesteuert jeden Monat mehrere Follikel heran, doch zumeist nur einer in einem Eierstock vollständig. Die Follikel setzen weibliche Sexualhormone, sogenannte Östrogene frei, die die…

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