Depressionen entstehen anders als angenommen

aponet.de Laut Forschern der Universität Erlangen-Nürnberg scheinen Depressionen im Gehirn über ganz andere Vorgänge zu entstehen als bisher angenommen. Nicht Hirnbotenstoffe, sondern bestimmte Fette sollen dabei die Hauptrolle spielen.

Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass für die Entstehung einer Depression bestimmte Fette im Gehirn, sogenannte Ceramide, wichtig sind. Ceramide beeinflussen die Neubildung von Gehirnzellen: Wenn sie in hoher Konzentration vorliegen und sich in Zellen anhäufen, bilden sich weniger neue Zellen. In ihren Experimenten hatten die Forscher künstlich hohe Ceramid-Spiegel in den Gehirnen von Mäusen erzeugt und anschließend beobachtet, dass die Mäuse Depressions-Symptome…

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