Baby-Kost: Später Kontakt mit Gluten erhöht Zöliakie-Risiko

aponet.de Ob Brei aus Kartoffeln, Gemüse und Fleisch, Getreide und Milch oder Getreide und Obst: Irgendwann steigt jeder kleine Erdenbürger von Milch auf feste Nahrung um. Eine neue Studie aus Norwegen deutet jetzt allerdings darauf hin, dass ein zu später Kontakt mit dem Kleber-Eiweiß Gluten das Risiko für eine Gluten-Unverträglichkeit, medizinisch Zöliakie genannt, erhöhen könnte.

Schon länger wurde vermutet, dass es für die Gefahr, an Zöliakie zu erkranken, eine Rolle zu spielen scheint, wann ein Baby zum ersten Mal mit Gluten in Kontakt kommt. Dieses ist unter anderem in Weizen, Dinkel, Roggen oder Gerste enthalten. Doch wann genau wird glutenhaltige Beikost idealerweise eingeführt? Dieser Frage gingen jetzt norwegische Wissenschaftler nach, die für ihre Studie die Daten von über 80.000 Kindern untersucht hatten. Ihr Ergebnis: Die Gefahr an Zöliakie zu erkranken war bei Kindern erhöht, die erst in einem Alter von über sechs…

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