Zweite Sprache verzögert Demenz

aponet.de Wer hätte es gedacht: Bilingual ist nicht nur "in", sondern auch gesund. Wer zwei Sprachen spricht, hat einer indischen Studie zufolge gute Chancen, erst ein paar Jahre später an Demenz zu erkranken, als einsprachige Altersgenossen.

Die Zweisprachigkeit scheint den Beginn von Demenz zu verzögern, berichten die Forscher im Fachblatt Neurologie. Sie fanden heraus, dass die Erkrankung, in deren Verlauf es zu einem Abbau der geistigen Fähigkeiten kommt, bei jenen, die zwei Sprachen beherrschten, im Schnitt viereinhalb Jahre später einsetzte als bei Menschen, die nur eine Sprache sprachen. Den offenbar herauszögernden Einfluss einer Zweitsprache fanden die Forscher für drei verschiedene Demenzformen: die Alzheimer-Krankheit, die vaskuläre…

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