Chronischer Stress erzeugt Alzheimer-Eiweiße

aponet.de Chronischer Stress führt zu einer vermehrten Bildung von Eiweißen, die mit der Alzheimer-Demenz in Verbindung stehen. Das haben amerikanische Forscher der University of California in San Diego im Tierversuch mit Mäusen gezeigt. Demnach fördere chronischer Stress die Anhäufung sogenannter Tau-Proteine in den Hirnen der Versuchstiere. Diese Eiweiße ähneln den Strukturen, die man auch bei Alzheimer-Patienten in den Nervenzellen findet.

Bei der Alzheimer-Demenz werden fadenförmige Eiweiße in den Nervenzellen des Gehirns abgelagert. Untersuchungen haben bereits gezeigt, dass Menschen, die stark unter Stress leiden, auch anfälliger für Alzheimer sind. Im Tierversuch konnten die kalifornischen Wissenschaftler nun zeigen, dass Stress die Entstehung ganz ähnlicher Eiweiße fördert. Sie setzten Mäuse immer wieder emotionalem Stress aus. Dadurch veränderte sich die Löslichkeit der Tau-Proteine, sie häuften sich vermehrt in den Gehirnen der Nager an. Besonders ausgeprägt war dieser Effekt in einer bestimmten Hirnregion, dem Hippocampus. Dieses Hirnareal ist vor allem…

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