Migräne: Hirnarterien anders verknüpft

aponet.de Bei Migränepatienten sind Arterien im Gehirn häufig anders angeordnet als bei Gesunden. Der dadurch veränderte Blutfluss soll Migräneattacken auslösen, sagen Forscher aus Philadelphia, USA.

Um die Blutversorgung des Gehirns sicherzustellen, sind die großen Hirnarterien im sogenannten Willis-Kreis verknüpft. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk von Blutgefäßen, das in spezieller Weise angeordnet ist. In den Gehirnen der untersuchten Migräniker fehlten häufig Teile des Willis-Kreises, insbesondere bei Patienten, die eine Migräne mit Aura hatten. Die Unterschiede im Aufbau ändern den Blutfluss im Gehirn. Sie könnten das Gehirn empfindlicher gegenüber Änderungen des…

Link zum Originalartikel