Eichenrinde gegen entzündete Haut

aponet.de Wegen ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen verwendete man die Rinde verschiedener Eichenarten (zum Beispiel Quercus robur oder Quercus petraea) früher größtenteils zum Gerben von Leder. Mittlerweile wurde die Eichenrinde in der Lederindustrie größtenteils durch künstliche Gerbstoffe ersetzt. In der Naturheilkunde besitzt sie aber nach wie vor Bedeutung als Mittel gegen entzündliche Hauterkrankungen, auch im Mund- und Rachenbereich, oder gegen Durchfall.

Die Rinde wird im Frühjahr nur von jungen Zweigen der Eiche gewonnen, da bei älterer Rinde die Gerbstoffe größtenteils in nicht mehr gerbende Substanzen umgewandelt werden. Gerbstoffe wirken zusammenziehend. Sie reagieren mit dem Eiweiß oberer Hautbereiche und denaturieren es. Das bedeutet nichts anderes, als dass…

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