Tollkirsche: von der Hexensalbe zum modernen Arzneimittel

aponet.de Dass die Tollkirsche (Atropa belladonna) stark wirksame Stoffe enthält, wussten die Menschen bereits vor Jahrhunderten. Die volkstümlichen Namen Rasewurz und Teufelskirsche deuten an, dass der Verzehr starke innere Unruhe und Halluzinationen nach sich ziehen kann.

Für diese bewusstseinsverändernden Wirkungen ist die Alkaloide genannte Wirkstoffgruppe zuständig, die in Blättern, Früchten und Wurzeln dieser Pflanze vorkommt. Den mengenmäßig größten Anteil daran nimmt das L-Hyoscyamin ein, das bei der Extraktion teilweise in Atropin übergeht. In der Naturheilkunde wird der krampflösende…

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