Thema der Woche: Pflanzenmedizin mit nachgewiesener Wirkung

aponet.de Der Magen-Darm-Trakt gehört zu den Haupteinsatzgebieten für pflanzliche Arzneimittel. Fast für alle Beschwerden zwischen Mundhöhle und Enddarm finden sich passende Präparate, aber nicht für alle gibt es wissenschaftliche Studien, die ihre Wirkung beweisen. Das erklärte Professor Dr. Robert Fürst vom Institut für pharmazeutische Biologie der Universität Frankfurt.

Da die Pflanzenheilkunde, Phytotherapie genannt, auf der naturwissenschaftlichen Medizin basiere, müsse sie auch wissenschaftlichen Kriterien genügen. Gerade wenn es darum gehe, die Wirksamkeit nachzuweisen. Das sagte Fürst auf einem Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer in Schladming, Österreich. Leider gibt es für viele Mittel keine solchen Studien, allerdings erscheint bei vielen die Anwendung plausibel, weil man weiß, wie ihre Inhaltsstoffe wirken. Als Beispiel nannte Fürst Schleimstoffe wie Isländisch Moos oder Gerbstoffe wie Hamamelisblätter oder Ratanhiawurzel gegen Entzündungen des Mund und Rachenraums. Auch Bitterstoffe…

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