Schwangerschafts­diabetes (Gestations­diabetes)

Bildquelle: © Jupiterimages/iStockphoto
Teaser-Bild

Onmeda.de Unter Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) versteht man einen erhöhten Blutzuckerspiegel der Mutter während der Schwangerschaft. In Deutschland entwickeln etwa vier Prozent aller Schwangeren einen Schwangerschaftsdiabetes. Er kann sich etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche entwickeln und verschwindet meist nach der Geburt von selbst.

Schwangerschaftsdiabetes kann sich negativ auf das ungeborene Kind auswirken, da er keine direkten Beschwerden bereitet. Daher besteht die Gefahr, dass der Diabetes nicht oder zu spät therapiert wird. Aus diesem Grund wird bei Schwangeren routinemäßig im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge der Blutzucker kontrolliert. Bei erhöhtem Risiko wird der Frauenarzt einen oralen Glukosetoleranztest empfehlen, damit ein Schwangerschaftsdiabetes rechtzeitig erkannt und zum Schutz von Mutter und Kind behandelt werden kann. Werdende Mütter mit Schwangerschaftsdiabetes können Folgeschäden für sich und das Kind durch gesunde Ernährung in der Schwangerschaft und nötigenfalls Insulin-Einnahme…

Link zum Originalartikel