Schmerztagebuch: Schmerz ist messbar

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Onmeda.de Vor allem im Bereich von Kopf und Rücken haben schmerzhafte Erkrankungen deutlich zugenommen. 17 Prozent aller Deutschen, also etwa 12 Millionen Menschen, sind von langanhaltenden chronischen Schmerzen betroffen. Ein Schmerztagebuch dient dazu, die Intensität von Schmerzen und die Schmerzdauer zu erfassen und die Wirksamkeit einer Schmerztherapie zu dokumentieren.

Schmerzen werden von Ärzten oftmals unterschätzt. Vor allem Betroffene mit chronischen Schmerzen können häufig nur schwer vermitteln, wie stark sie unter den Schmerzen leiden. Wenn der Schmerz nicht richtig beurteilt werden kann, ist es schwierig, die richtige Dosis an Schmerzmitteln zu finden. Schmerz ist allerdings durchaus messbar. Mithilfe einer sogenannten Schmerzskala kann man zum Beispiel verdeutlichen, welche Stärke die Schmerzen zu welchem Zeitpunkt und unter welcher Behandlung haben. Ein Schmerztagebuch hilft Betroffenen dabei, ihre Schmerzen selbst einzuschätzen, zu dokumentieren und bestimmte Begleitumstände wie mögliche auslösende Faktoren zu identifizieren. In einigen Schmerztagebüchern können neben der Schmerzintensität unter anderem auch der Medikamentenbedarf, der Zeitpunkt der Medikamenteneinnahme und Aussagen über Stuhlgang, Schlaf, allgemeines …

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