Vegan leben: Was es heißt, Veganer zu sein

Bildquelle: © Jupiterimages/iStockphoto
Teaser-Bild

Onmeda.de Ob in Kosmetika, in Nahrungsmitteln oder in Kleidungstücken: Tierprodukte verstecken sich vielerorts. Ein Graus für alle, die vegan leben. Denn alles, was von Tieren stammt – ob von lebenden oder toten –, ist für Veganer tabu. Dabei steht Tierschutz als Motiv für die vegane Lebensweise im Vordergrund.

Mit dem Bekanntwerden über den Umgang mit Nutztieren bei Mast, Transport und Schlachtung in vielen Betrieben in Deutschland verzichten immer mehr Menschen auf Tierprodukte und entscheiden sich dafür, vegan zu leben. Denn nicht nur bei der Massentierhaltung müssen Tiere leiden, auch bei der Gewinnung von Eiern und Milch lassen Tiere – wenn auch nur indirekt – auf unschöne Weise ihr Leben. So ist es in der Massenproduktion zum Beispiel üblich, dass männliche Küken von Legehennen direkt im Häcksler landen, weil sie keine Eier legen und damit für die Lebensmittelproduktion wertlos sind. Auch Kälber von Milchkühen überleben nur so lange, bis sie schlachtreif sind. Die Milchkühe selbst enden nach wenigen Jahren auf der Schlachtbank – nämlich dann, wenn ihre Milchleistung nachlässt. Zustände, die viele dazu bewegen, sich gegen die Ausbeutung von Tieren auszusprechen und vegan zu leben. Während Vegetarier meist nur Produkte vom toten Tier ablehnen – wie Fleisch und Fisch –, da verzichten Veganer auf jegliche Art von Tierprodukten. Sie ernähren sich ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln und achten auch bei anderen Gebrauchsgegenständen auf…

Link zum Originalartikel