Frauen sterben häufiger an Herzkrankheiten

aponet.de Deutlich mehr Frauen als Männer sterben an Herzschwäche, Rhythmusstörungen und Klappenerkrankungen. Ein Grund dafür könnte die ungleiche medizinische Versorgung sein, da Frauen deutlich seltener aufgrund von Herzkrankheiten behandelt werden als Männer. Das geht aus dem aktuellen Herzbericht hervor, den die Deutsche Herzstiftung jährlich in Zusammenarbeit mit den ärztlichen Fachgesellschaften für Kardiologie (DGK), Herzchirurgie (DGTHG) und Kinderkardiologie (DGPK) erstellt.

110.915 Frauen gegenüber 97.061 Männern starben im Jahr 2014 an Herzkrankheiten. Besonders auffallend sei die deutlich höhere Sterblichkeit bei Frauen mit Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Herzklappenerkrankungen. "Frauen mit diesen Herzkrankheiten haben offensichtlich eine ungünstigere Prognose als männliche Patienten", sagt der Kardiologe Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der…

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