Ungesunde Ernährung kann Lebenszeit nach Krebs verkürzen

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Onmeda.de Wer sich nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung dauerhaft ungesund ernährt und / oder viel Alkohol trinkt, riskiert damit, seine Lebenszeit zu verkürzen. Eine gesunde Ernährung wirkt sich dagegen lebensverlängernd aus. Zu diesem Schluss kommt eine Forschergruppe nach der Auswertung mehrerer Studien (sog-Meta-Analyse).

Die Ernährungsweise hat Einfluss auf das Risiko, Krebs zu bekommen – das belegen zahlreiche Studien. Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung interessierte nun jedoch, wie sich Ernährung auf die Lebensdauer nach einer durchgestandenen Krebserkrankung auswirkt. Dafür werteten sie insgesamt 117 Studien mit Daten von über 200.000 ehemaligen Patienten aus. Die Studien stammten aus unterschiedlichen Ländern und beschäftigten sich mit unterschiedlichen Krebsarten und Ernährungsweisen. Eine gesunde Ernährung wirkte sich bei ehemaligen Krebspatienten demnach lebensverlängernd aus beziehungsweise senkt das Risiko, frühzeitig zu sterben. Die „gesunde Ernährungsweise“ beinhaltete dabei viel Gemüse, Obst und Getreideprodukte, aber auch Hülsenfrüchte, Nüsse und Fisch. Hoher Alkoholkonsum und eine eher ungesunde „westliche Ernährungsweise“ verkürzten dagegen die Lebenszeit der Betroffenen deutlich: Das Risiko, frühzeitig zu sterben, stieg um 50 Prozent. Unter „westlicher Ernährung“ verstehen die Forscher dabei eine Ernährungsweise, die viel gesättigte Fette, zucker- und salzhaltige Lebensmittel und Weißmehlprodukte sowie industriell verarbeitete Lebensmittel (z.B. Wurstwaren) enthält. Eine ungesunde Ernährungsweise ist dabei anscheinend insbesondere für…

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