Digitaler Overload

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Onmeda.de Soziale Medien, E-Mails, Nachrichten auf dem Smartphone, mehrere Programme gleichzeitig auf dem PC – unser Alltag ist heutzutage von digitalen Medien bestimmt, sowohl im privaten als häufig auch im beruflichen Umfeld.

Einerseits unterstützen die digitalen Medien in vieler Hinsicht effektives Arbeiten und schnelle Kommunikation mit anderen und begünstigen die sogenannte "digitale Intelligenz" (die zum Beispiel schnelleres Tippen ermöglicht). Andererseits haben Sie nach Meinung von Experten jede Menge negative Einflüsse. Fühlen Sie sich erschöpft und ausgebrannt? Finden Sie mithilfe unseres Burnout-Tests heraus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Sie vom Burnout-Syndrom betroffen sind. Zum Test ... Professor Dr. Gerald Hüther von der Zentralstelle für neurobiologische Präventionsforschung der Universität Göttingen beschäftigt sich unter anderem mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Gehirn – insbesondere auf den Teil hinter der Stirn, den frontalen Cortex. Der frontale Cortex dient gewöhnlich dazu, Und nicht zuletzt ist er für die Empathie zuständig, also dafür, sich in andere Lebewesen hineinversetzen zu können. Wenn das Gehirn einer Dauerbeschallung ausgesetzt ist, zum Beispiel durch permanentes Beschäftigen mit dem Smartphone, multiple Vorgänge auf der Arbeit oder anderes, so leidet der frontale Cortex unter dieser Reizüberflutung und dem permanenten Wechsel in der Aufmerksamkeit. So bringen uns beispielsweise unablässig neu eintreffende E-Mails aus dem Konzept, da unsere Aufmerksamkeit immer nur auf eine Aufgabe…

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